Gerühmt für ihre „ansprechende, schimmernde Stimme mit Tiefe und Kraft“, erlangt die junge lirico–spinto sopranistin Megan Marie Hart Anerkennung für ihren überzeugenden stimmlichen Ausdruck und ihre dramatische Bühnenpräsenz. Seit 2015 ist sie im Ensemble des Landestheater Detmold. Dort sang sie die Titelrollen in Tosca und Luisa Miller, Mimì in La Bohème, Chrysothemis in Elektra, Marguerite in Faust, Fiordiligi in Così fan tutte, Gilda in Rigoletto, Rosalinde in Die Fledermaus, Arminda in Die Gärtnerin aus Liebe, Elle in La voix humaine, Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin, sowie die Sopransolos in Carmina Burana, Mahlers 2. Symphonie, und Elias. Des Weiteren sang sie in Konzerten mit der Philharmonie Südwestfalen und der Orchestergesellschaft Detmold und in zahlreichen Konzerten und Opern Galas mit dem Symphonischen Orchester des Landestheaters Detmold.

Frau Hart ist sehr erfreut, für die Saison 2019/2020 ihr Debüt in der Titelrolle in Aida ankündigen zu können. Sie wird in ihrer geliebten Rolle der Donna Anna in Don Giovanni wiederkehren, sowie als Luisa Miller. Desweiteren wird sie mit dem Göttinger Symphonie Orchester in Suppés Requiem das Sopransolo singen und Strauss’ Vier letzte Lieder mit der Orchestergesellschaft Detmold .

Zuvor sang sie die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail an den Bühnen der Stadt Gera, Donna Anna in der Don Giovanni Produktion der Zomeropera Belgium und die Gilda in Rigoletto an der Annapolis Opera. 

Megan Marie Hart gab ihr Carnegie Hall Debüt mit Liszt-Liedern in einem Liederabend der „Marilyn Horne Legacy at Carnegie Hall“, war Cover für den Friedensboten in Rienzi mit dem Opera Orchestra of New York, und gewann den ersten Platz des Liederkranz Foundation Wettbewerbs. Sie schloss sich der New York City Opera an, um die Marie in Rufus Wainwrights Oper Prima Donna zu covern, hatte ihr Annapolis Opera Debüt als Juliette in Roméo et Juliette, und sang Wellgunde in Das Rheingold an der Union Avenue Opera.

In ihrem dreijährigen Engagement im renommierten „Seattle Opera Young Artists Program“ sang sie die Zerbinetta in Ariadne auf Naxos, die Tatyana in Eugene Onegin, Tytania in A Midsummer Night’s Dream, Gretel in Hänsel und Gretel, Lauretta in Gianni Schicchi und die Titelrolle in Rita.

Weiter Glanzpunkte ihrer Opernkarriere sind die Titelrolle in Alcina, Almirena in Rinaldo, Sibyl Vane in The Picture of Dorian Gray, Amina in La Sonnambula, Fiordiligi in Così fan tutte, Elle in La voix humaine, Blanche in Les Dialogues des Carmélites und die Gräfin in Le Nozze di Figaro.

Als Konzertsolistin trat Frau Hart mit der Seattle Symphony unter der Leitung von Marvin Hamlisch auf und sang in einer Fernsehaufführung von Beethovens 9. Symphonie für den Dalai Lama und Desmond Tutu. Sie trat in Konzerten mit Rufus Wainwright und der Oregon Symphony auf. Sie arbeitete intensiv mit Music of Remembrance, einer jüdischen Kammermusik Gruppe zusammen, mit Werken von Komponisten und Dichtern der Holocaust Ära.

Frau Hart erlangte ihren Bachelor- und Masterabschluss am Oberlin Conservatory und ihr Professional Studies Certificate an der Manhattan School of Music.

Megan Marie Hart ist Schülerin von Marilyn Horne. 


Megan Marie Hart hebt in der Rolle der Gilda mit ihren koloraturgespickten Kantilenen fast vom Boden der Realität ab.“ ​— Lippische Landes-Zeitung

„Mit ihrem klangvollen, lyrischen Sopran, mit strahlenden hohen Tönen und einer ungemein sympathischen Ausstrahlung war Megan Marie Hart eine Idealbesetzung der Mimì.“
— Solinger Tageblatt

„Megan Marie Hart führt ihre volle, runde Sopranstimme sicher über alle dramatischen Klippen.“ — Thüringer Allgemeine